LG Hopfen Schackensleben e.V.
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Aktuelles

31.12.2018
Erfolgreiches Jahr geht für die Laufgruppe Hopfen zu Ende

Mit den Silvesterläufen in Magdeburg und Haldensleben geht eine erfolgreiche Saison für die Schackensleber Läufer zu Ende. Neben den vielen Aktivitäten abseits des Laufsports, waren die Höhepunkte unter anderen das Trainingslager in der brandenburgischen Landessportschule in Lindow und der liebevoll organisierte 32. Schackensleber Hopfenlauf. Auch das Wochenende in Schwerin zum 5-Seen-Lauf durfte nicht fehlen. Ursprünglich mit nur 7 Teilnehmern geplant, bedankten sich weitere 12 „Überraschungsgäste“ bei Marga Wiese für die langjährige Organisation. Die Busreise im Rahmen der LG Bördeläufer führte die Teilnehmer in diesem Jahr nach Bad Pyrmont. Gemeinsam mit Vertretern aus Angern und Wellen wurden dort die anspruchsvollen, profilierten Strecken in Angriff genommen.
 
Als Paukenschlag dürfte wohl auch die Ehrung bei der Verleihung zum Demografiepreis des Landes Sachsen-Anhalt bezeichnet werden. Das Projekt „Hopfen Kids“ der LG Hopfen war einer der neun Preisträger von über 160 Bewerbungen. Die LG konnte die Anzahl an Kindern und Jugendlichen seit der Gründung vor fünf Jahren von 3 auf 25 erhöhen. Die kontinuierliche Aufbauarbeit der Nachwuchsabteilung mit den vielen Aktivitäten ist eine wichtige Aufgabe im Ehrenamt. Ein großer Dank an der Stelle gilt Jacqueline Müller, die stellvertretend für viele Eltern genannt werden muss. Sie kümmert sich in besonderer Weise um die Organisation bei Fahrten zu Wettkämpfen und übernimmt nicht selten die Anmeldungen.
 
Sportlich gab es einige Highlights, auf die die LG Hopfen stolz sein kann. Rückblickend ist die Wiederholung des Mannschaftssieges beim Elbe Ohre Cup (EOC) als einer der wichtigsten zu nennen. Nicht ganz so knapp wie im Jahr zuvor, wo drei Mannschaften mit gleicher Punktzahl, aber unterschiedlichen Anteilen an Kindern und Frauen in der Wertung, an der Spitze standen. In diesem Jahr waren die Hopfenläufer bereits nach dem vorletzten Lauf nicht mehr einzuholen. Einen nicht unerheblichen Anteil daran hatten die Hopfen Kids, sie trugen 15 Punkte der insgesamt 36 Punkte zum Gesamtergebnis bei. Einziger Wehmutstropfen bei der EOC Ehrungsveranstaltung war, dass es mit „Acki“ Schröder nur einen einzigen Altersklassensieger (M85) in den eigenen Reihen gab. Er wurde zudem noch mit einem Sonderpreis als ältester Teilnehmer geehrt. Zweite Plätze gab es in der Endabrechnung für Sissi Grathenauer (WHK), Birgit Müller (W50) und Ute Schröder (W75). Als Dritte in ihren Altersklassen beendeten Marlene Peter (Ki. W U8), Marco Hermecke (M45) und Burkhard Müller (M55) die Saison.
 
Begünstigt durch die Doppelwertung einiger Läufe als Landescup und EOC, platzierten sich auch dort einige Schackensleber in den Altersklassen. Auf Grund des neuen Wertungssystems spielten diese vereinzelten Starts für die Mannschaftswertung eine untergeordnete Rolle. Die 8 gewerteten Teilnehmer der LG Hopfen erzielten 45 Punkte, was Rang 11 am Ende bedeutete.
 
Als klares Saisonziel für 2019 ist die Verteidigung der Mannschaftswertung im EOC ausgegeben, was den endgültigen Verbleib des Pokals in Schackensleber Händen bedeuten würde. Den Trend der allgemeinen Annäherung vieler Vereine und Läufer an den „alten“ Landescup, wird auch die LG Hopfen mitgehen. Weniger „Pflicht“-Läufe und ein reelleres Punktesystem sind gerade in der Altersklassenwertung interessanter. Der Hopfenlauf wird 2019 nach vielen Jahren erstmals auch wieder als Wertungslauf für den Landescup ausgetragen. Am 2.Juni wird die 33. Auflage des Traditionslaufes in der Börde stattfinden. Selbstverständlich auch als Wertungslauf für den EOC und mit dem Hopfenlaufpokal für die Grundschulen der Hohen Börde. Die Organisatoren hoffen auf ein großes Starterfeld und laden alle Interessenten auf den Sportplatz nach Schackensleben ein.




21.11.2018
LG Hopfen Schackensleben erhalten Demografiepreis Sachsen-Anhalt 2018

 
Mit dem Projekt „Hopfen Kids“ bewarb sich die Laufgruppe Hopfen aus Schackensleben beim Land um den Demografiepreis. Die LG Hopfen, seit fünf Jahren eigenständiger Verein, betreiben seit ihrer Gründung eine intensive Nachwuchsausbildung. Angefangen mit drei Kindern, sind es aktuell 25 Kinder im Alter zwischen 6 und 16 Jahren die unter der Leitung von Andrea Conrad und Mario Stach am Training und an Wettkämpfen teilnehmen. In vielen Vereinen sind Nachwuchssorgen ein großes Thema. Während Laufgruppen und andere Vereine regelrecht veralten, wurde hier zeitig an den Aufbau einer Kinderabteilung gearbeitet. Begünstigt durch Kinder aus den eigenen Reihen der Laufgruppe wuchs der Anteil an Mitgliedern unter 18 Jahre schnell. Die wiederum bringen Freunde und Schulkameradinnen mit, so dass man mittlerweile eine große Trainingsgruppe aufweisen kann, die es schon zu einigen Erfolgen gebracht hat.
 
Der familiäre Umgang und das Vereinsleben selber sind weitere Argumente gerne in Schackensleben zu laufen. Als Leichtathletikverein ist die LG Hopfen nicht zu verstehen, dazu fehlt es an entsprechenden Voraussetzungen. Die Weitsprunggrube und die Wurfeinrichtungen wurden in jüngster Vergangenheit zugeschüttet und mit Rasen übersät. Umso beeindruckender ist es nun eine solche Nachwuchsabteilung aufzubauen, wo die Kinder gern sind und sich mit Eifer und Enthusiasmus rein dem Laufsport zuwenden. Die Kinder sind in das Trainingsprogramm der Erwachsenen integriert. Einige Abschlussspiele oder Staffelrennen zum Ausklang werden teilweise mit- bzw. gegeneinander ausgetragen. Sie erhöhen den Reiz der Kleinen auch mal gegen die „Großen“ anzutreten. Somit entsteht eine starke Bindung zum Verein von Anfang an. Auch bei Ranglistenläufen ist der gemeinsame, einheitliche Auftritt von jung und alt ein Indiz für die gute Nachwuchsarbeit.
 
All diese Attribute bekräftigten die Bewerbung um den Demografiepreis. Insgesamt 161 Bewerbungen gingen bei der Jury ein. In drei Kategorien und drei Sonderpreisen wurden am 14.11. in der Staatskanzlei in Magdeburg neun Projekte geehrt. Moderator Dr. Winfried Bettecken (MDR) führte durch die Veranstaltung, die Ehrungen übernahmen Dr. Reiner Haselhoff (Ministerpräsident Sachsen-Anhalt) und Thomas Webel (Minister für Landesentwicklung und Verkehr). Als einziger Sportverein unter den Preisträgern wurde die LG Hopfen für ihre Nachwuchsarbeit in der Kategorie „Bewegen“ mit dem dritten Platz geehrt. Neben den beiden Trainern nahmen auch Stefan Richter (Schatzmeister) und neun der fleißigsten Kinder teil. Gerade die Kinder waren es, die mit ihren Laufshirts auffielen und für ein tolles Gesamtbild sorgten. Ohne Scheu durften alle bei der Verleihung auf der Bühne mit den besagten Politikern Platz nehmen. Ein Erlebnis, was sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird und Ansporn für das nächste Jahr sein dürfte. Nebenbei war der dritte Platz auch noch 800 EUR schwer. Dieses Geld wird selbstverständlich auch dem Nachwuchs zu gute kommen. Einige Sportgeräte sollten ebenso drin sein, wie eine Unternehmung abseits des Laufens.


13.09.2018
Hopfenläufer starteten beim 30. Riemer Team Triathlon am Barleber See durch
 
Mittlerweile hat der Team Triathlon am Barleber See einen gewissen Kult Status. Es geht für viele Hobbysportler vorrangig um den Spaß und speziell für die Triathleten um ein attraktives Saisonfinale. Die LG Hopfen beteiligte sich in der Vergangenheit eher selten, bis vereinzelt an dieser tollen Veranstaltung. Dies ist seit einiger Zeit jedoch anders. Bereits im letzten Jahr waren drei Männer und eine Frauen Staffeln am Start. Auch in diesem Jahr, zur Jubiläumsveranstaltung, standen 3 Männerteams im Starterfeld von 115 Staffeln. Gewertet werden Teams unter und über 120 Jahre, sowohl bei den Herren und Damen als auch im Mixed. Gestartet wird mit 3x Schwimmen (750m), dann 3x Radfahren (21km) und zum Schluss 3x Laufen (5km).
 
Dass die laufgeprägten Schackensleber eher wenig mit dem Ausgang des Rennens zu tun haben ist nicht wirklich verwunderlich. Vielmehr entbrannte der Kampf der drei Hopfen Teams untereinander, wer wird wohl am Ende die Nase vorne haben.
 
War es im letzten Jahr noch eine sehr eindeutige Sache, wo sich von Anfang an bis zum Ende die Reihenfolge nicht veränderte und die Abstände deutlich waren, gab es in diesem Jahr einen häufigen Führungswechsel in der vereinsinternen Wertung. Wie fast schon zu erwarten war, führten anfangs die stärkeren Schwimmer der Hopfen-Männer 2 Dirk Grundmann, Björn Wasserthal und Tobias Hermecke. Mit bereits vier bzw. fünf Minuten Rückstand  folgten Team 1 der Hopfen-Männer (Marco Hermecke, Mario Stach und Bernd Breier), sowie Hopfen-Männer 3 in der Besetzung Robert Herzig, Stefan Richter und Tom Scheschonk. Schnellster Schwimmer war Marco Hermecke mit 17.07 min.
 
Mit dem Disziplinenwechsel auf ´s Rad, vergrößerte das Team 2 den Vorsprung auf zwischenzeitlich über 10 Minuten. Die stärkste Radleistung bot unangefochten das Team 3. Sie schoben sich langsam an die führenden heran und am Team 1 vorbei und nahmen beiden fünf bzw. sechs Minuten ab. Einzig Bernd Breier war es zu verdanken, dass sich das Debakel für die erste Garnitur der LG Hopfen aus dem letzten Jahr nicht wiederholte. Er brachte das Team 1 mit der Bestzeit von 35:55 min wieder in Schlagweite, sodass der Rückstand „nur“ noch gut vier Minuten auf die beiden anderen Teams betrug.
 
Es folgten die abschließenden Läufe und hier wurde es dann richtig spannend. Robert Herzig holte innerhalb kürzester Zeit Dirk Grundmann ein. Nun führte auf einmal Team 3, die mit einer Minute Vorsprung wechselten. Marco Hermecke konnte zwar eine Minute auf Team 2 gutmachen, der Abstand zu Team 3 blieb dagegen gleich. Somit betrug der Rückstand für das laufstärkste Team vier bzw. drei Minuten. Stefan Richter ging dann wohl auf der Laufrunde etwas der Sprit aus. Björn Wasserthal holte Meter für Meter auf und war schon nach gut 2 km aufgelaufen. Wieder wechselte die Führung. Derweil war Mario Stach unterwegs, der schnell aufholte. „Gib mir 2 min Rückstand und ich hole das Ding noch“ rief Bernd ihm beim Wechsel hinterher. Doch dazu sollte es gar nicht mehr kommen. Schon nach 3,5 km lief er am fast stehenden Stefan vorbei und sah in der Ferne bereits Björn. Mario kam schnell näher und setzte knapp einen halben Kilometer vor dem letzten Wechsel zum überholen an. Bis zur Wechselzone entbrannte ein harter Kampf um die vereinsinterne Führung, die das Team 1 nun mit fünf Sekunden übernahm. Die Bestzeit der Disziplin Lauf mit 18:11 min war der Lohn der Aufholjagt. Bernd brauchte dann eigentlich „nur“ noch verwalten, ließ es sich aber nicht nehmen noch einmal richtig Gas zu geben. Die Abstände intern vergrößerten sich indessen. Auch in der Gesamtwertung schob man sich immer weiter nach vorn. In Summe liefen die Hopfen-Männer an unzähligen Mannschaften vorbei, deren Stärke eher nicht das Laufen war.
 
Das Team 1 belegt mit 3:57:14 den Gesamtplatz 43 (Wertung >120 = 20. Platz). Team 2 lief nach 4:01:00 als 47. (Wertung <120 = 18. Platz) über die Ziellinie und das Team 3 erreichte den 52. Rang mit 4:03:22 (>120 = 22. Platz). Mit diesen Leistungen konnten alle zufrieden sein.
 
Bei bestem Wetter konnten die Athleten dann ihre Speicher mit dem einen oder anderen Getränk und Speise wieder auffüllen. Auch im nächsten Jahr wird diese Veranstaltung wieder im Terminplan der LG Hopfen stehen.



09.08.2018
Perfekter Start der Hopfenläufer in die zweite Hälfte des Elbe Ohre Cups

Die Sommerpause ist vorbei, der Start in die zweite Saisonhälfte begann für die Hopfenläufer in Gardelegen recht erfolgreich. Bei morgendlich angenehmen Temperaturen knapp über der 20°C-Grenze ließ es sich sehr gut laufen. Für den 10. Eizo-Itagaki-Pokallauf war, wie bei der Premiere 2009, der Namensgeber Eizo Itagaki und seine Gattin extra aus dem fernen Japan angereist. Sie bejubelten gemeinsam mit vielen Zuschauern die ins Ziel laufenden Sportler und applaudierten den Läuferinnen und Läufern bei der Siegerehrung.
Unter den insgesamt 211 Teilnehmern über die angebotenen 4 Strecken gingen 14 Läufer der Lauf-gruppe Hopfen an den Start. Besonders die jüngsten Läuferinnen der Laufgruppe haben dabei sehr erfolgreich abgeschnitten. Marlene Peter holte auf der 1,5 km Strecke bei den Mädchen den Ge-samtsieg und wurde somit auch Erste in Ihrer Altersklasse (AK) WU8. Holly Conrad gewann als Ge-samtzweite die AK WU10, in der sich Nina Stach den 4. Platz sicherte. Janice Schmundt machte das Tripple perfekt, sie gewann die AK WU12. Somit gingen alle weiblichen Altersklassensiege nach Schackensleben. Zur Belohnung gab es ein Foto mit dem japanischen Namensgeber und seiner Gattin im traditionellen Gewand.
Der Rest der Hopfenläufer startete auf der 6km Strecke. Als Erster überquerte Mario Stach die Ziel-linie. Gesamtplatz 6 bedeutete gleichzeitig den zweiten AK-Platz. Ihm folgte mit etwas Abstand Burkhard Müller und Oliver Leiding, die beide den 4. AK Platz belegten. Unmittelbar danach schon Klaus Schmidt, der sich in der M70 den Altersklassensieg holte. Es folgte Birgit Müller, als Beste Schackensleberin. Sie wurde Gesamt-5. und AK-Zweite. Die Neuzugänge Rocco Siegmund (AK 5.) und Sissy Grathenauer (AK 3.) liefen kurz darauf durchs Ziel, bevor sich Andrea Conrad über ihren zweiten Platz in ihrer AK freuen konnte. Frei nach dem Motto „Das Beste zum Schluss“, holten Acki und Ute Schröder in den Altersklassen M85 und W75 als Ältester und Älteste Teilnehmerin jeweils den AK-Sieg.
In Summe standen die Hopfenläufer beim ersten Lauf der zweiten Halbserie mit sechs Ersten, drei Zweiten und einem Dritten gleich 10-mal auf dem Stockerl. Auch in der Mannschaftswertung hält die LG Hopfen vorne den Anschluss. Aktuell sind sie gemeinsamer Zweiter, mit einem Punkt Rück-stand auf Platz 1. Da noch viele Schackensleber die Möglichkeit haben, ihre geforderte Anzahl an Läufen zu absolvieren, dürfte der Weg nach ganz oben ein realistisches Ziel sein. Es wird also span-nend im Bezug auf die Titelverteidigung.



17.07.2018
 
Hopfenläufer beim Schweriner 5-Seen Lauf

 
Einer der Läufe, der in jedem Jahr auf dem Terminplan der LG Hopfen steht, ist der 5-Seen Lauf in Schwerin. Wie immer hat sich Marga Wiese der Organisation für dieses Wochenende angenommen, wohlmöglich aber zum letzten Mal. Aus diesem Grund machten sich einige Überraschungsgäste, zwölf an der Zahl, auf den Weg nach Schwerin, um plötzlich und unerwartet zum Pastaessen beim Italiener aufzutauchen. Eine abschnittsweise Begleitung auf der Laufstrecke und ein Spalier mit Konfettibomben im Zieleinlauf waren ein weiteres Dankeschön für die jahrelange Organisation. Im Ziel gab es noch ein Shirt zur Erinnerung obendrauf. Diese Überraschung war definitiv gelungen.
 
Die 34. Auflage des Traditionslaufes brachte einige Neurungen mit sich. So wurden zwei neue Laufstrecken ins Programm aufgenommen, eine Seemeile für Kinder und ein 5km Lauf. Möglich machte dies die Verlegung des Zielbereiches, der nun ein gemeinsamer Start/Zielbereich auf dem ehemaligen Buga Gelände mit Blick auf das Schweriner Schloss ist.
 
Den Anfang machten die Kleinen. Nina Stach und Paul Richter nahmen die 1.852 Meter der Seemeile in Angriff. Hier gleich der erste Paukenschlag, Nina gewann diesen Lauf in ihrer Altersklasse (AK) in 9:45 min, Paul lief in 9:22 min zum 9. AK Platz. Mittlerweile stiegen die Temperaturen bereits weit über die 20°C Marke, was für die Läufer die Sache nicht einfacher machte.
 
Als nächstes starteten die 10km Läufer, mit dabei Katrin Stach von der LG Socken Wellen. Ihre Zeit von 52:47 min bedeutete den 29. Gesamtplatz bei den Frauen (AK 10.) von 415. Detlef Wiese lief hier in 1:06:59 ins Ziel.
 
Im Anschluss folgte der Startschuss für die 15km Strecke. Erster Hopfenläufer im Ziel war Mario Stach in 1:07:55, was ebenfalls den 29. Gesamtplatz und 10. AK Platz zur Folge hatte. Burkhard Müller folgte mit etwas Abstand, seine Zeit 1:17:05. Marga Wiese konnte trotz Trainingspause ein ordentliches Resultat verbuchen. Sie wurde in 1:19:25 Dritte in Ihrer AK und lief als 25. Frau ins Ziel. Einen Platz und 17 Sekunden dahinter überquerte Birgit Müller als Achte ihrer AK die Ziellinie. Alle finishten im ersten Viertel des gesamten Feldes.
 
Einziger Starter auf der Halbmarathon Distanz, die nun anstelle des 30km Laufes ins Programm gerückt ist, war Stefan Richter. Als Gesamt 65. erreichte er in 1:39:51 den 24. AK Platz. Erwähnen muss man in diesem Zusammenhang noch, dass bei allen Läufen 15 Jahrgänge zu einer Wertungsklasse zusammengefasst wurden und nicht die üblichen 5 Jahres Schritte, wie es der DLV vor sieht. Von daher sind die tatsächlichen Altersklassenplatzierungen sicher noch besser einzuschätzen.
 
Der restliche Samstag stand dann im Zeichen der Erholung und Freizeit, bevor am Abend die Ergebnisse und Leistungen gefeiert wurden. Der Italiener freute sich auf unseren zweiten Besuch, da die offizielle After Run Party nicht mehr empfehlenswert ist und in den letzten Jahren immer mehr abgebaut hat.

     
11.06.2018
 
32. Hopfenlauf in Schackensleben

 
Am vergangenen Sonntag fand in Schackensleben der 32. Hopfenlauf statt. Die Mitglieder und Helfer haben im Vorfeld wieder einmal alles gegeben, um dem eigenen Qualitätsanspruch gerecht zu werden und den Gästen einen schönen Laufsonntag zu bescheren. Der Einladung der LG Hopfen folgten 230 Aktive und viele Begleiter und Zuschauer. Sie erlebten eine gut durchorganisierte Veranstaltung bei typischem Schackensleber Laufwetter. Der Hitze der vergangenen Tage mit über 30°C sollte am Wochenende eigentlich Abkühlung mit teilweisem Gewitter folgen. Am Wettkampftag und vor allem auch schon in den frühen Vormittagsstunden war davon jedoch wenig zu spüren. Der Hopfenlauf wurde demzufolge wieder einmal zur Hitzeschlacht.
 
Pünktlich um 10 Uhr waren die Teilnehmer dann gefordert. Den Anfang machten die ganz Kleinen beim Bambinilauf über eine Stadionrunde. Obwohl es hier noch nicht um Punkte und Platzierungen geht, konnte man sehen, dass die Kids mit viel Engagement an den Start gingen. Kurz darauf wurde der 1,4 km Lauf gestartet. Hier ging dann so richtig die Post ab, wie man so schön sagt. Neben der Hatz um gute Platzierungen und Punkte für die persönliche Einzelwertung, war dieser Lauf gleichzeitig zur Pokalwertung für die Grundschulen der Hohen Börde ausgeschrieben. Den Lauf gesamt gewann Friederike Grobler aus Tangerhütte vor Joshua Diemert (Medizin MD) und Anton Schulz (Kernige Altmärker). Robin Meyer vom HSC vervollständigte das Poduim bei den Jungen. Bei den Mädchen reihten sich hinter Friederike noch Justeen Becker (Stendaler LV) und Luise Meyer (Kali WMS) ein. Die Wertung für den Wanderpokal gewann in diesem Jahr die Börde-Grundschule in Hermsdorf. Sie können sich nun voller Stolz für ein Jahr „Schnellste Schule“ der Hohen Börde nennen. Die schnellsten Drei waren Elias Knaak, Linda Rak und Marlene Peter, die alle samt unter den besten 20 gesamt (von 61) eingelaufen sind. Frei nach dem Motto „wer nicht da ist, der nicht mit isst“, gingen auch die Plätze Zwei bis Vier an die Hermsdorfer. Leider hat es keine weitere Grundschule geschafft wenigstens 3 Läufer an den Start zu bekommen.
 
Im Anschluss daran war dann der gemeinsame Start der beiden Hauptläufe über 6,5 km und 12 km. Besonders für letztere wurde die zweite Runde zur Belastungsprobe. Die Temperaturen näherten sich nun schon langsam der 30°C Marke. Trotzdem die LG Hopfen für viel Wasser an der Strecke gesorgt hatte, reichten die Verpflegungspunkte alle 3km beinahe nicht aus. Auch auf dem einen oder anderen Garten der Anwohner wurden Rasensprenger zur Abkühlung angestellt. Für diejenigen, die „nur“ eine Runde zu absolvieren hatten, kam die Abkühlung im Ziel um einiges eher. Siegreich war hier Jörg Friese (VLG 1991 MD) vor Uwe Neumann (G.-W. Möser) und Christian Tuchen. Bei den Frauen lief Marie Kenzler vom SC Magdeburg als Erste über die Ziellinie. Als Gesamt-Achte ließ sie damit fast das gesamte Feld von 101 Teilnehmern hinter sich. Zweite Frau wurde Ariane Buhtz (Team Maribu) knapp dahinter Nadine Dorn (Kali WMS).
 
Den Langen Kanten entschied Stefan Otto (Gänsefurther Sportbewegung) für sich. Auf der ersten Runde noch gemeinsam laufend, musste Paul Weinmann (LTV Genthin) in  der zweiten Runde abreißen lassen. Er kam mit einigem Abstand als Zweiter ins Ziel. Matthias Welling von der SG Eintracht Ebendorf konnte sich seinerseits im zweiten Durchlauf von seinen beiden Verfolgern absetzen und sicherte sich damit dritten Gesamtplatz. Seine Frau Claudia machte es da platzierungstechnisch etwas besser, sie gewann diese Strecke bei den Frauen, vor Iris Sasse aus Magdeburg. Weitere Starterinnen nahmen diese Strapazen nicht auf sich. In Summe musste man sagen, dass unter den Bedingungen weder Bestleistungen noch die absoluten Topzeiten zu erwarten waren.
 
Im Ziel konnten sich die Teilnehmer dann erfrischen und wieder stärken. Die Laufgruppe hatte mit der Versorgung und der Tombola wieder einmal einen tollen Rahmen für den Hopfenlauf auf die Beine gestellt, wo keine Wünsche offen bleiben. Die LG bedankt sich bei allen Helfern und Sponsoren.





 
28.05.2018
Arbeitseinsatz zur Vorbereitung auf den 32. Hopfenlauf

 
Sie hatte es mal wieder nötig gehabt, so könnte man meinen. Die Laufbahn wird von den Mitgliedern der LG Hopfen Minimum zwei Mal im Jahr herausgeputzt, schon als Eigenleistung für die Sauberkeit und den Erhalt der Sportanlagen.
 
Der milde Winter und das gute Wetter im Frühjahr haben den Wildwuchs stark begünstigt, so dass dieser sich auf der Laufbahn enorm verbreitet hatte. In Vorbereitung auf den stattfindenden Hopfenlauf tauschten die Hopfenläufer an einem Trainingsmontag ihre Laufsachen gegen legere Gartenkleidung und bewaffneten sich mit Hacke, Harke und Laubrechen. Frei nach dem Motto „viele Hände, schnelles Ende“ wurde an allen neuralgischen Schwerpunkten gezielt dem heruntergefallenen Laub und Astwerk und dem Unkraut zu Leibe gerückt. Bei über 30°C kein Zuckerschlecken.
 
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Eine ordentliche und abgezogene Laufbahn, die man seinen Gästen gerne präsentieren kann. Der Hopfenlauf kann also kommen.
 
Im Anschluss gab es für alle gekühlte Getränke und warme Würstchen.


 
17.05.2018
Trainingslager der Laufgruppe Hopfen

 
Wieder einmal war das Trainingslager ein Höhepunkt im Terminkalender der Hopfenläufer. Ende April war es soweit, das Ziel der rund 40 Teilnehmer war das Sport- und Bildungszentrum Lindow (Mark) im Land Brandenburg. Um so viel wie möglich Zeit für Sport und Freizeitmöglichkeiten zu haben, wurde mit einem Brückentag das Trainingslager bis zum 1. Mai verlängert.
 
Was die Sportstätten anbetrifft, kann diese Sportschule locker mit der in Osterburg mithalten und so ist es auch kein Wunder, dass diese von vielen Vereinen permanent genutzt wird. Ein Schwimmbad rein für die professionelle Nutzung, Sporthallen und diverse Fußballplätze, Beachvolleyball und vieles mehr locken die mehr oder weniger leistungsorientierten Sportler ins Ruppiner Seenland. Im Bezug auf die Lauf- und Radstrecken ist es dort nahezu ideal. Aus einem Netz vieler unterschiedlicher Laufstrecken kann man ganz individuell seine Runde von 4 bis 40 km zusammenstellen. Auch landschaftlich haben diese viel zu bieten. Entlang kleiner Seen und durch Wälder läuft es sich gleich viel entspannter und leichter. Auch mit dem Rad lässt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Touren zusammenstellen die sowohl ambitioniert mit Rennrad, als auch mit Freizeitcharakter und Tourenrad abgespult werden können. Auf dem täglichen Trainingsplan gab es einen Mix aus diesen Angeboten, den die Hopfenläufer gern angenommen haben. Jeder natürlich nach seinem Ermessen und Trainingszustand. Auch das Wetter war größtenteils auf Seiten der Sportler.
 
Neben den sportlichen Aktivitäten sind es die Freizeitaktivitäten, die dem Trainingslager immer wieder das „i-Tüpfelchen“ aufsetzen. Am Samstag stand eine Fahrt mit Fahrrad-Draisinen an. Auf einer stillgelegten Bahnstrecke von Fürstenberg/Havel über Himmelpfort nach Lychen konnte man sich ordentlich abstrampeln. Nach einem Eis und Kaffee Stopp ging es die 12,5km lange Strecke wieder zurück. Auch abends war für Abwechslung gesorgt, bei hauseigener Disco oder einem Grillabend konnten die Trainings-Strapazen des Tages vergessen gemacht werden. Die Nachtwanderung wird den Kindern sicher auch in Erinnerung bleiben. Leider ist dann das Maibaumaufstellen dem Regen zum Opfer gefallen, sodass der letzte Abend in gemütlicher und feuchtfröhlicher Runde im Objekt verbracht werden musste.
 Aktuell laufen bei der Laufgruppe die Vorbereitungen zum 32. Hopfenlauf am 10. Juni auf Hochtouren. Die Laufbahn wird herausgeputzt und alles Organisatorische wird geplant. Die Hopfenläufer freuen sich auf ein großes Teilnehmerfeld und viele Zuschauer, die sich wie immer auf eine ausgezeichnete Versorgung freuen können.


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